Die angespannte Lage am steirischen Arbeitsmarkt zeigt sich in alarmierenden Zahlen. Ein klares Zeichen für die zunehmende Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Ausbildungsmarkt
Im März standen 17.980 offene Stellen zur Verfügung, doch gleichzeitig waren fast 47.000 Menschen als arbeitslos beim AMS gemeldet. Besonders dramatisch ist die Situation bei den Lehrlingen: 3.045 Lehrstellen blieben im letzten Monat unbesetzt.
Weltpolitische Herausforderungen treffen die Steiermark
Die wirtschaftlichen Folgen der globalen Krisen machen sich auch in der Steiermark deutlich bemerkbar. Eine schwächelnde Konjunktur, hohe Belastungen für öffentliche Budgets und ein zunehmend herausfordernder Arbeitsmarkt setzen die heimischen Betriebe massiv unter Druck. Ohne rasche und entschlossene Maßnahmen droht die wirtschaftliche Dynamik ins Stocken zu geraten – mit weitreichenden Folgen für Unternehmen und Arbeitnehmer gleichermaßen.
Gemeinsam durch die Krise: Jetzt braucht es klare Reformen
Ein Blick in die Vergangenheit zeigt: Österreich hat bereits mehrfach bewiesen, dass Krisen durch gemeinsames Handeln gemeistert werden können. Auch diesmal gilt es, mit zielgerichteten Maßnahmen gegenzusteuern und die Wirtschaft wieder auf Erfolgskurs zu bringen. Die Bundesregierung hat mit dem Mittelstandspaket erste entscheidende Entlastungen für Unternehmen geschaffen. Doch um langfristig Stabilität zu sichern, braucht es mehr: Planbarkeit, nachhaltige Strukturreformen, Effizienzsteigerungen und gezielte wirtschaftsfördernde Maßnahmen müssen jetzt oberste Priorität haben.
Hier geht es zum gesamten Stellenmonitor: https://www.wirtschaftsbund.at/wp-content/uploads/2025/04/Stellenmonitor-Maerz-2025-mit-Lehrstellen-1.pdf